Projekt
Franz Wolf Kunststoffverarbeitung GmbH Nachher
Erweiterungsbau Produktionshalle und Bürogebäude - Bereich Industriebau

Produktionserweiterung der
Franz Wolf Kunststoffverarbeitung GmbH

Bauzeit: 25.03.2010 bis 31.03.2011

Nutzflächen Bürogebäude neu: 135 m²
Nutzfläche Lager/ Produktion neu: 1.099 m²
Blendfassadenfläche: 245 m²
Bebaute Grundfläche: 1.234 m²
Befestigte Außenflächen: 1.380 m²
Grünflächen: 2.865 m²

Heizsystem:
> Grundwasserwärmepumpenanlage
> Industriebodenheizung in Lager   / Produktion
> Heizkörper in den Büroräumen

Kirchheim - Schwaben / Industriebau

Erweiterungsbau Produktionshalle und Bürogebäude - Bereich Industriebau

 

In einem Jahr zum modernen Produktionsbetrieb

Als sich Petra Kaiser 2009  auf die Suche nach einem Generalunternehmer für die Erweiterung ihres Produktionsbetriebs in Kirchheim machte, waren die ersten Angebote eine Enttäuschung. Keines der angefragten Bauunternehmen konnte dem hohen Anspruch der Bauherrin gerecht werden. Erst der Hinweis der eigenen Bank auf „eine Firma in Erkheim, die damit Erfahrung hat“ führte zur MSB Mokrani Systembau GmbH und zum Durchbruch der Verhandlungen.


Uwe Mokrani hatte rasch verstanden, worauf es der engagierten Geschäftsfrau ankam. Sie wollte den bisher bescheiden auftretenden Gewerbebetrieb umfassend erneuern und erweitern. Gleichzeitig sollte das Unternehmen ein zeitgemäßes Image erhalten, das sich auch gegenüber großen Kunden aus der Automobilbranche selbstbewusst präsentiert.

Schrittweise zum Ziel

In einem ersten Bauabschnitt erhielt die Produktion Mitte 2010 unter der Regie von MSB Mokrani Systembau GmbH ein ca. 195 m² großes massives Zwischengebäude in Ziegelbauweise, in dem der neue Aufenthaltsraum mit Teeküche, der Sanitätsraum, der Messraum, das Meisterbüro und ein Lagerraum untergebracht wurden. Die neuen Räume tragen wesentlich zum Wohlbefinden der 35 Mitarbeiter bei, die beispielsweise vom Aufenthaltsraum aus direkten Zugang ins Freie haben. Daran anschließend entstand eine rund 576 m² große Produktionshalle in Mischbauweise aus Stahlbeton und einer Holz-Tragkonstruktion mit Iso-Sandwich-Fassaden und einem Sandwich-Dachsystem. Im nächsten Schritt konzipierte Mokrani einen 158 m² großen Neubau für das Werkzeuglager in Holzbauweise. Auch hier kam das bewährte Iso-Sandwich-Fassadensystem zum Einsatz. Den Gebäudeabschluss bildet jedoch eine Dachtrapezblechtragschale mit PVC-Foliendach.


Abschließend wurden die Büroflächen um einen ca. 85 m² großen Neubau erweitert. Und auch das bereits bestehende Bürohaus erfuhr eine umfassende Umgestaltung. Die Planer der MSB Mokrani Systembau GmbH konzipierten den Grundriss komplett neu und sanierten das Gebäude von Grund auf. Augenfälligstes Merkmal der Standorterneuerung ist jedoch die Blendfassade aus vorgehängten, horizontal verlegten Stahlwell-Profiltafeln in einem hellen Silberfarbton. Sie umfasst die gesamte Südfassade der bestehenden Produktionsgebäude und trennt elegant den Verwaltungsbereich von der Fertigung. Eine neu geschaffene Torsituation gibt den Blick frei auf den modern gestalteten Innenhof und führt den Besucher zum Haupteingang des Firmenkomplexes.

Energetisch und optisch auf dem neuesten Stand

Um die gesamten Gebäude künftig energieeffizient zu betreiben, werden die neuen Räumlichkeiten über eine Grundwasserwärmepumpenanlage mit Heizenergie versorgt. Die Wärmepumpe deckt außerdem den Kältebedarf für die Produktionsmaschinen ab. Deren Abwärme wird über einen Wärmetauscher geführt und bei Bedarf der Produktion wieder als Wärmeenergie zugeführt.
Im Zuge der Gesamtbaumaßnahme entstand für die Mitarbeiter außerdem ein neuer Parkplatz mit einer Größe von ca. 825 m². Und auch die Grünflächen erhielten durch Baum- und Strauchpflanzungen ein neues Gesicht. Nach einem Jahr Bauzeit präsentiert sich das mittelständische Unternehmen, das Spritzgussteile für die Automobilindustrie herstellt, in neu gewonnenem Selbstbewusstsein. Die Mitarbeiter identifizieren sich verstärkt mit ihrem Betrieb und die Darstellung nach außen signalisiert schwäbische Qualitätsarbeit. Alles in allem eine lohnende Investition.

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